Wilhelm Conrad Röntgen und sein Lebenswerk in Oppeln

Wilhelm Conrad Röntgen wurde am27.03.1845 in Lennep, heute Stadtteil von Remscheid, geboren; er starb am 10.02. 1923 in München.

Der große deutsche Physiker entdeckte am 08. November 1895 im Physikalischen Institut der Universität Würzburg die nach ihm benannten Röntgenstrahlen; hierfür erhielt er 1901 als erster einen Nobelpreis für Physik. Seine Entdeckung revolutionierte u.a. die medizinische Diagnostik und führte zu weiteren wichtigen Erkenntnissen des 20. Jahrhunderts, z.B. der Entdeckung und Erforschung der Radioaktivität.

Anlässlich des 115. Jahrestages der Entdeckung der Röntgenstrahlen fand auf Einladung der Fachhochschule Oppeln am 8. November 2010 ein Treffen im vorübergehenden Museum für Röntgenröhren in Czarnowasy/Oppeln statt. Das Treffen stand unter dem Motto „Ein Abend mit Röntgen“.

Der Gastgeber des Abends und Gründer des Museums, Dr. Grzegorz Jezierski, stellte die in Eigeninitiative zusammengetragene Sammlung von Röntgenröhren vor. Diese Sammlung zählt ca.1000 Exemplare, die von 277 Spender stammen, darunter 105 Spender aus dem Ausland. Bei der Sammlung von Dr. Grzegorz Jezierski handelt es sich um die bisher weltweit einzige Sammlung von Röntgenröhren.

Die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernahm der Konsul der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln, Peter Eck. An der Veranstaltung nahmen der Rektor der Fachhochschule Oppeln, Prof. Jerzy Skubis, weitere Wissenschaftler und Studenten dieses Instituts sowie Sponsoren teil, die bei der Beschaffung der ausgestellten Röhren geholfen haben.

Es ist im nächsten Jahr beabsichtigt, die Sammlung der Röntgenröhren in neuen Räumlichkeiten im Gebäude der Fachhochschule unterzubringen, um dort ein dauerhafte Ausstellung zu ermöglichen.

. Bild vergrößern (© Dr. Grzegorz Jezierski) . Bild vergrößern (© Dr. Grzegorz Jezierski)

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